Die Größe des öffentlichen Sektors – ein Benchmarking- Projekt: Methodologischer Erfahrungsbericht

Authors

  • Alfred Franz Statistik Österreich

DOI:

https://doi.org/10.17713/ajs.v30i1.494

Abstract

Der Staatssektor hat in modernen Volkswirtschaften außerordentliche Bedeutung erlangt, als Dienstleiter und Arbeitgeber, als Träger einer riesigen Umverteilungsmaschinerie, als Investor und Erhalter der Infrastrukturen, wie als Garant öffentlicher Ordnung und Sicherheit. Sich einen Überblick dieser machtvollen Stellung und der Erscheinungsvielfalt
zu verschaffen ist immer auch ein quantitatives Problem, und umso mehr, wenn es um Vergleiche verschiedener Länder geht. Hierfür werden von der Wissenschaft Kennzahlen empfohlen, als ein Bündel von statistischen Indikatoren zur standardisierten Beschreibung der verschiedenen Aufgaben- und Organisationsformen: Staatsquoten i.w.S..
In dem hier vorgestellten Forschungsprojekt geht es um konzeptive u.a. statistische Erfordernisse des internationalen Vergleiches. Die Situation auf der Seite der statistischen Quellen ist allerdings nicht eben günstig. Trotz einer langen Entwicklung von internationaler Standardisierung, vor allem im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, sind die unmittelbaren Ergebnisse („rohe“ Staatsquoten) jedenfalls adjustierungsbedürftig
(„systematische Bereinigungen“). Die praktische Bearbeitung hat rasch gezeigt, dass die erforderlichen Bereinigungen einen erheblichen Umfang annehmen und im Ergebnis systematisch zu beachten sind, auch wenn die Vorschläge beim status quo der
Quellenlage nur exemplarischen Charakter haben können.

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2016-04-03

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How to Cite

Die Größe des öffentlichen Sektors – ein Benchmarking- Projekt: Methodologischer Erfahrungsbericht. (2016). Austrian Journal of Statistics, 30(1), 21-43. https://doi.org/10.17713/ajs.v30i1.494