Imputation fehlender Werte im Labour Force Survey

Authors

  • Thomas Burg Österreichisches Statistisches Zentralamt, Wien

DOI:

https://doi.org/10.17713/ajs.v25i2.557

Abstract

Im Zuge eines Sonderprogramms zum Mikrozensus wurde im 1. Quartal 1995 erstmals eine Arbeitskräfteerhebung (LFS - Labour Force Survey) durchgeführt.
Nachdem dieses Sonderprogramm auf freiwilliger Basis erhoben wurde, kam es einerseits zu Verweigerungen bezüglich des kompletten Sonderprogramms, sowie andererseits zu fehlenden Werten bei einzelnen Merkmalen. Um komplette Datensätze zu erhalten, wurde eine Methode entwickelt, die mittels einer auf soziodemographischen Merkmalen basierenden Distanzfunktion den "ähnlichsten" Spender (Donor) zu einem vorgegebenen Datensatz aufsucht und sämtliche fehlende Merkmale gleichzeitig imputiert.

References

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Published

2016-04-03

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How to Cite

Imputation fehlender Werte im Labour Force Survey. (2016). Austrian Journal of Statistics, 25(2), 75-84. https://doi.org/10.17713/ajs.v25i2.557